Oktober24
Ein verregneter Sonntag in St. Gallen: 10.20 Uhr am Vormittag, keine Lust aufzustehen und schon gar keine Lust, zum Mühlegg vorzulaufen, Brötchen zu holen und Frühstück zu machen. Die Lösung heisst “Sonntagsbrunch”. Ums Aufstehen kommt man zwar nicht drumrum, aber immerhin muss man sich nicht selbst ums Essen kümmern. Ein weiteres Argument für alle, die noch immer nicht überzeugt sind – das neue LOKAL in der Lokremise.

Am 12. September 2010 wurde mit großem Brimborium und Tag der offenen Tür nach zweijähriger Umbauzeit die neue Lokremise eröffnet. Entstanden ist ein sogenanntes spartenübergreifendes Kulturzentrum. Statt Lokomotiven finden nun die kleine Bühne des Theaters, Ausstellungen des Kunstmuseums, das Kino K und das Lokal hier Platz. Die alte Bausubstanz wurde fast vollständig erhalten, zum “Innenhof” öffnet sich das Gebäude nun durch eine durchgehende Glasfront, die viel Licht in das einstmals dunkle Lokdepot fallen lässt. Im Inneren wurden neue Räume durch flexible Trennwände geschaffen, was vor allem für Ausstellungen ein Muss ist. Das Kino K ist als eine Art überdimensionaler “Einbauschrank” innerhalb des Lokals untergebracht. Alles in allem sieht es für mich nach einer guten Lösung aus. Rest vom Artikel lesen »
Mai25
Diesen Monat wollten wir gerne die gute Erfahrung vom Sonntagsbrunch im Hotel Dom wiederholen und suchten darum ein weiteres Lokal mit Brunchbuffet aus. Unsere Wahl fiel auf das Stars & Stripes, eine American Bar und Restaurant, mitten in St. Gallen am oberen Graben gelegen. Dort können Hungrige jeden Sonntag von 10.30 bis 14.00 ein Brunchbuffet a là discretion für 32,50 SFr bekommen.

Die Tischbestellung klappte auch am Sonntagmorgen noch problemlos – und wir wären sicher auch ohne Reservation noch zu unserem Brunch gekommen, denn das Stars and Stripes war nur etwa zu einem Drittel belegt, als wir gegen 12.00 eingetroffen sind. Dieses mal waren wir cleverer und buchten zu einem späteren Zeitpunkt, um ein wenig mehr Appetit anzusammeln. Wir entschieden uns für einen Platz auf der Terrasse aber im Schatten, denn es versprach ein heißer Tag zu werden. Mit etwa 30 Grad im Schatten kam dann auch schnell echtes Südstaatenfeeling auf! Darunter litt auch leider das Buffet etwas (der Salat war leicht welk und der Käse schwitzte leise vor sich hin).
April19

Sonntagsbrunch im Hotel Dom
Heute gab’s den dritten “Sonntagsbrunch” und eine Premiere – ein Brunchbuffet! Dazu begaben wir uns ins Hotel Dom im St. Galler Klosterviertel. Das Hotel mit Tagesrestaurant bietet seinen Gästen jeden Sonntag von 11.00 – 14.00 Uhr ein Brunchbuffet mit kalten und warmen Speisen für 26 Franken. Abgesehen davon, dass das in St. Gallen schon etwas Außergewöhnliches ist, kann das Hotel Dom noch mit einer weiteren Besonderheit aufwarten: Das Haus wird von 55 Mitarbeitern mit leichten Behinderungen geführt, die von einem erfahrenen Leitungsteam bei ihrer Arbeit unterstützt werden. Träger ist der Verein “förderraum”, der es sich zum Ziel gesetzt hat, behinderten Menschen Ausbildungs-, Arbeits- und Wohnmöglichkeiten anzubieten. Das Konzept funktioniert, die Servicemitarbeiter im Restaurant sind gut ausgebildet und sehr engagiert. Als Gast bemerkt man praktisch nichts vom Handicap der Mitarbeiter.
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März15
Der Sonntagsbrunch geht in die zweite Runde: Heute haben wir uns nach dem Aufstehen, Duschen und Zähneputzen kurzentschlossen und ohne Reservation auf dem Weg zum Sonntagsfrühstück gemacht. Wir hatten im Internet einige mögliche Lokale recherchiert und hofften, in einem davon noch einen Platz zu finden. Dies kann sich gerade am Wochenende als durchaus schwieriges Unterfangen herausstellen, denn in St. Gallen (und vielen Teilen der Schweiz) haben Restaurants und Cafés am Sonntag oft ihren Ruhetag.

Zu unserer Überraschung hatten wir gleich beim ersten Lokal Glück. Wir konnten uns einen kleinen Tisch im Seeger sichern, einer der bekanntesten Party- und Gastro-Locations der Stadt. Laut eigener Aussage auf der Internetseite gilt die Seegerbar im Obergeschoss des Hauses “seit mehr als einem Jahrhundert als „Der“ Treffpunkt der Ostschweizer Szene People”. Während am Sonntagmorgen im Obergeschoss wieder Ruhe eingekehrt war, fand sich im Seeger Café im Erdgeschoss die Frühstücks- und Frühschoppen-Szene ein. Im etwas kitschigen Ambiente (Grand-Café meets Wiener-Kaffeehaus) des Lokals saßen ältere Herren bei Kaffee oder Wein, in Gespräche über die Tagespolitik vertieft, genauso wie Kantonsschülerinnen, die sich beim Wellness-Frühstück über die neuesten Modetrends unterhielten. Rest vom Artikel lesen »
Februar15
In dieser Kategorie gehen wir einmal im Monat für Euch am Sonntagmorgen frühstücken und testen die St. Galler Lokale, die Ihren Gästen am Sonntag ein Zmorge anbieten. Nach ein paar Monaten sollte hier mit Eurer Mithilfe eine kleine Datenbank entstehen, die Euch in Zukunft Eure Sonntagsplanung erleichtern soll.
Heute hatten wir einen Tisch im Restaurant Schwarzer Engel reserviert. Im Herzen der nördlichen Altstadt, in der Engelgasse 22, betreibt die Genossenschaft Schwarzer Engel ein Restaurant mit regelmäßigen Kulturveranstaltungen und ein Mini-Hotel. Am Sonntag gibt es von 11.oo – 15.oo Uhr Frühstück à la carte – gut für Langschläfer oder echte Frühstücksliebhaber, die gern etwas später am Tag noch ein zweites Frühstück zu sich nehmen.
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