Provinzpop – aus St. Gallen

Sonntagsbrunch: Stars & Stripes

Mai25

Diesen Monat wollten wir gerne die gute Erfahrung vom Sonntagsbrunch im Hotel Dom wiederholen und suchten darum ein weiteres Lokal mit Brunchbuffet aus. Unsere Wahl fiel auf das Stars  & Stripes, eine American Bar und Restaurant, mitten in St. Gallen am oberen Graben gelegen. Dort können Hungrige jeden Sonntag von 10.30 bis 14.00 ein Brunchbuffet a là discretion für 32,50 SFr bekommen.

Brunchbuffet im American Stars and Stripes St. Gallen

Die Tischbestellung klappte auch am Sonntagmorgen noch problemlos – und wir wären sicher auch ohne Reservation noch zu unserem Brunch gekommen, denn das Stars and Stripes war nur etwa zu einem Drittel belegt, als wir gegen 12.00 eingetroffen sind. Dieses mal waren wir cleverer und buchten zu einem späteren Zeitpunkt, um ein wenig mehr Appetit anzusammeln. Wir entschieden uns für einen Platz auf der Terrasse aber im Schatten, denn es versprach ein heißer Tag zu werden. Mit etwa 30 Grad im Schatten kam dann auch schnell echtes Südstaatenfeeling auf! Darunter litt auch leider das Buffet etwas (der Salat war leicht welk und der Käse schwitzte leise vor sich hin).

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St. Gallen unter Tage 2

Mai18

Hier folgt nun Teil 2 der kleinen Fotoreihe St.Gallen unter Tage

unterfuehrung SBB

Wie man unschwer erkennt, geht es um die zahlreichen Unterführungen in St. Gallen. Dieses Mal zeige ich die West-Unterführung beim Bahnhof. Leider ist diese ja die nächste Zeit nicht mehr benutzbar, wegen der Zerstörung von günstigem Wohnraum und Subkultur ähm, dem Bau des Fachhochschulzentrums.

(maro)

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1. Mittelaltermarkt in Rheineck

Mai16

Einen Mittelalter-Markt kann man auf zwei Arten machen. Entweder es wird ein Platz in der Stadt freigeräumt, oder eine Burg gemietet, ein Zaun errichtet, Eintritt verlangt und es tauchen die Stände von professionellen „fahrenden Händlern“ auf, dazu ein paar Fressbuden und eine gemietete Band spielt mittelalterliche Musik. Oder aber veranstaltet einen richtigen Markt, macht sich im Vorfeld Gedanken, nimmt keinen Eintritt, bezieht die Gemeinde und ansässigen Händler ein und schafft vor authentischer Kulisse tatsächlich so etwas wie einen Mittelaltermarkt.

mittelaltermarkt

Zweites hat von Samstag, 16. bis Sonntag, 17. Mai die Stadt Rheineck bei St. Gallen geschafft. Die gesamte Altstadt stand im Zeichen des ersten Mittelaltermarktes der Region. Ab 10 Uhr begann das Markt-Treiben, richtig los ging es aber um Punkt 12, als  der Einzug des Werdenbergers (der von Kaiser Ludwig IV. das Marktrecht für Rheineck zugestanden bekommen hatte) mit seinem Gefolge vor dem Rathaus zelebriert wurde. Es folgte eine Rede, in der an das 1340 vergebene Marktrecht von Rheineck erneuert wurde, mit  Verlesung des Marktrechts und anschließender Festtafel. Das ganze Spektakel wurde als Theaterstück dargeboten und bezog das Publikum an einigen Stellen mit ein. Rest vom Artikel lesen »

Teenage-Rockstar werden

Mai4

Wer von DSDS und anderen Casting-Shows die Nase voll hat, aber trotzdem musikalisches Talent hat, sollte aufhorchen. Zumindest, wenn sie oder er zwischen 12 und 18 Jahre alt ist und eine Videokamera, bzw ein Fotohandy bedienen kann. Auf www.teenage-rockstar.at gibt es seit kurzem ein Casting-Format im Internet, das den musikalischen Nachwuchs fördern will, und laut Pressemitteilung ganz ohne Häme und Zynismus auskommen will. Ins Leben gerufen hat die Plattform Musikproduzent und Songwriter Christof Straub von Papermoon (AT).

Mitmachen bei Teenage-Rockstar ist recht einfach: Kids und Teens filmen sich während sie singen, Gitarre, Bass oder Schlagzeug spielen und laden ihr  Video bis 1. Juli auf dem Portal hoch. User, Fans, Freunde, Familie oder die Konkurrenz kommentieren und bewerten die Talentproben dann. Die am besten bewerteten Nachwuchsmusiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verbringen Ende August eine Woche im “Teenage Rockstar Summercamp” am Wolfgangssee, wo sie Coaching erhalten sollen und eine CD produzieren werden.  Auch in den Folgejahren, gesetzt den Fall das Rockstar Summercamp wird fortgeführt, seien die Gewinner eingeladen, jedes Jahr (bis zu ihrem 18. Geburtstag) das Sommerlager zu begleiten und so einen tiefen Einblick ins Musik-Geschäft zu erhalten.

Die Technik hinter Teenage-Rockstar ist eine open-Source-Lösung namens OS-Tube. Beeindruckend, was mit kostenfreien Programmen möglich ist – auch wenn an einigen Stellen die Bedienung des Portals etwas gewöhnungsbedürftig ist. Leider lassen sich die Videos nicht auf anderen Webseiten einbetten (oder ich hab den Knopf einfach nicht gefunden) – was eine Crosspromotion für die Kids etwas schwerer macht. Die Qualität der Beiträge ist, im Gegensatz zu manchen Youtube-Channels, häufig sehr gut . Leider gibt es noch nicht sehr viele verschiedene Teilnehmer, aber ein paar Favoriten lassen sich schon jetzt ausmachen. So zeigt Moritz (16) aus Wien, dass er seinen Bass sehr gut beherrscht und wahrscheinlich ein Fan der Red Hot Chily Peppers ist. Ebenfalls überzeugend ist der 13jährige Max, der Schlagzeug spielt (hier z.B. wäre eine bessere Tonqualität wünschenswert!). Bei den Jungs und Mädels am Mikrofon haben die Sängerinnen eindeutig die Nase, bzw Stimme vorn. Erwähnenswert ist zum Beispiel Nathalie (15) ebenfalls aus Wien.

teenage-rockstar Video.

Teenage-Rockstar Video: Klicken, um zur Plattform zu gelangen.

Die meisten Videos sind nicht professionell aufgenommen worden. Interessant ist, welche Qualität man mittlerweile mit einem Fotohandy hinbekommen kann -  allerdings hakt es beim Ton leider in vielen Videos. So gehen manche gute Performances leider etwas unter. Aber auf der anderen Seite: wer über ein wackeliges Fotohandy-Video gut rüberkommt, der dürfte mit professionellem Equipment nur gewinnen können :-) Ich bin gespannt, wer am Ende das Rennen macht und “Teenage-Rockstar” wird – und vor allem drücke ich dem Initiator die Daumen, dass noch ein paar mehr Musikbegeisterte auf der Plattform mitmachen.

(maro)

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Literaturfest Rückblick

Mai3

Am vergangenen Wochenende fand das zweite Literaturfest “Wortlaut” in St. Gallen statt. Am 25. April konnte man für 20 Franken 16 Stunden St.Galler Literatur in all seinen Facetten ­geniessen. Natürlich hat sich Provinzpop diese Chance nicht entgehen lassen und einige Veranstaltungen besucht. Wir nutzten das schöne Wetter um durch die Stadt zu flanieren, da und dort zuzuhören und dabei ungewöhnliche Veranstaltungsorte zu entdecken. Natürlich konnten wir nicht alle Lesungen besuchen – aber unsere kleine Rundreise ergab doch einen recht repräsentativen Querschnitt.

Comedia Buchhandlung (16.30 Uhr)

Eine Comiclesung mit Tobias Fend (Stimme) und Beat Wipf (Gitarre). Tim in Tibet: Der Comic-Klassiker live vertont. Im Untergeschoss der Comedia Buchhandlung drängten sich geschätzte 20 Personen, die gespannt den Abenteuern von Tim, Kapitän Haddocks und den anderen Charakteren lauschten. Tobias Fend leistete ganze Arbeit. Leider war der Projektor nicht immer richtig scharf eingestellt und die hinteren Ränge konnten so die Comic-Strips an der Wand nicht ganz genau erkennen. Nach einer halben Stunde und dem Ende des ersten Teil des Abenteuers ging es weiter – gut, dass die gesamte Geschichte noch zu Hause nachgelesen werden konnte!

Vadian Bank (17.30 Uhr)

Autolesung

Lesung rund ums Automobil

In den ehrwürdigen Kellerräumen der Vadian Bank brachte die Autorengruppe “Ohrenhöhe” eine szenische Lesung zum Thema “Auto”.  Unter dem Titel “Gedieselt am 4. Fiat” erzählte die Ohrenhöhe unter anderem von merkwürdigen Ausflügen, sinnlichen Waschtagen, unverhofften Unfällen und vielem mehr.  Auch wenn szenisches Theater eigentlich nicht unser Fall ist, überzeugte uns die Darbietung (1 Stunde) voll und ganz. Leider war der große Raum nur wenig gefüllt – aber so gab es für jeden Zuhörer am Ende derVorstellung ein Duftbäumchen fürs Auto. Beim Apéro plauderten wir noch ein wenig mit René Oberholzer, Charlotte Maier und Helen Knöpfel von der Ohrenhöhe. Einziger Wermutstropfen: die unfreiwillig komische “Werbepause” vom GF der Vadian Bank vor der Lesung :-)
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